Nachdem die rumänische Güterbahn CFR Marfa im Inland Marktanteile an private Betreiber verloren hat, will das Unternehmen ab 2007 sein Auslandsengagement erweitern.
Während vor zwei Jahren der Marktanteil privater Firmen 5 bis 8 Prozent ausmachte, stieg die Quote inzwischen auf 25 Prozent. Wichtigste Zukunftsmärkte sind nach Aussage eines Bahn-Sprechers Bulgarien und Ungarn, da die Lokführer für die Traktion von Güterzügen nicht mehr als 12 Stunden im Einsatz sein dürfen. Im Interesse der Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit setzt CFR Marfa ein Programm für die Modernisierung der Fahrzeugflotte fort. Beschafft werden 50 Waggons höherer Kapazität. Vorgesehen sind auch Erneuerung und teilweise der Umbau von 230 Waggons. Ziel ist die Erhöhung der Transportkapazität und der ungehinderte Zugang zu Auslandsmärkten. Parallel wird ein Triebfahrzeug-Modernisierungsprogramm realisiert. Erreicht werden soll damit unter anderem die Steigerung des Nutzungsgrades der Lokomotiven.
Bohmann Verlag