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Nachrichten über Containertransport

 

Intercontainer und Kombiverkehr kooperieren Richtung Polen/GUS


21.Sep 2006

Intercontainer-Interfrigo und Kombiverkehr, zwei Operateure mit europaweiter Kompetenz im Kombinierten Verkehr Schiene-Straße, bieten zukünftig gemeinsam Lösungen in Richtung Polen und der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS) an. Den Kooperationsvertrag haben die Geschäftsführer beider Unternehmen am 21. September 2006 in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Aus der gemeinsamen Nutzung der heute bestehenden Produkte und Netze auf dieser Verkehrsachse ergeben sich erhebliche Vorteile für das Speditions- und Transportgewerbe. Robert Breuhahn, Geschäftsführer von Kombiverkehr, dazu: "Polen und auch die GUS-Staaten sind im Kombinierten Verkehr Schiene-Straße ein Marktsegment mit Zukunft.

Unser Netzwerk Richtung Osten ist gespannt und die Kooperation mit Inter-container ist eine wertvolle Ergänzung zu unserem Angebot." Franz Böni, Managing Director Intercontainer, erklärt: "Die Verkehrsachse Polen/GUS ist ein traditioneller Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit. Die Möglichkeiten zur weiteren Entwicklung dieser Verkehre wollen wir deshalb noch besser nutzen. In der Zusammenarbeit mit Kombiverkehr entstehen Synergien, mit denen wir das bestehende, breite Angebot an unsere Kunden erweitern können. Gleichzeitig werden wir unsere langjährige Zusammenarbeit mit der InterRailServices GmbH (IRS) fortführen".

Intercontainer bietet seit elf Jahren erfolgreich Produkte im GUS-Verkehr an. So verkehrt der Containerzug "Ostwind" dreimal pro Woche zwischen dem Containerterminal Großbeeren (Region Berlin / Brandenburg) und den Ländern der GUS-via Malaszewicze/Brest/Bekassovo. Über die Drehscheibe Großbeeren sind 21 Terminals in Deutschland mit Antennenverbindungen angeschlossen. Via Brest/Bekassovo integriert Intercontainer alle wichtigen, für den Kombinierten Verkehr in der GUS sowie der Mongolei zugelassenen Bahnhöfe in das System. Ergänzt wird das komplexe und von Intercontainer überwachte Logistiksystem durch die Zugverbindungen "Westwind" und "RMCE Rotterdam-Malaszewicze-GUS".

Kombiverkehr verbindet ebenfalls seit 1995 viermal pro Woche Deutschland und Polen mit dem sogenannten "Chopin-Express". Ein direkter Anschluss besteht zwischen Duisburg-Ruhrort Hafen und der polnischen Drehscheibe Gadki sowie den Wirtschafts-zentren Gliwice, Wroclaw und Warschau. Auch als Transitland für Transporte in Richtung GUS rückt Polen zunehmend in den Mittelpunkt des Frankfurter Unternehmens. Mit der Kooperation schaffen die beiden Operateure ein flächendeckendes Netzwerk, das dem für die Zukunft zu erwartenden Wachstum des Transportvolumens mit Osteuropa gerecht wird.

Bohmann Verlag









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